Der Titschenfall
Hier stürzt an nicht allzu trockenen Tagen der Titschenbach als rund 70 Meter hoher Wasserfall herab. Seit Urzeiten leiteten die Menschen an dieser Stelle das Wasser ab, das sie zum Leben und Arbeiten brauchten. Bei Unwettern konnte der sonst gutmütige Titschenbach wegen des Gefällemangels im Talboden auf eine bedrohliche Größe anwachsen und Häuser, Felder und Wege beschädigen. Bis Ende des 15. Jh. durchquerte er das Viertel Gries im Süden des Dorfes, ehe er Richtung Norden umgeleitet und eine Brücke errichtet wurde.