Die Dolomiten… ein Wahrzeichen Südtirols
Die Dolomiten ziehen ihre Bewunderer mit ihrem einzigartigen Farbspiel in ihren Bann: morgens bei Sonnenaufgang funkeln sie und abends bei Sonnenuntergang erglühen sie in leuchtendem Rot! Erkunden Sie von uns aus die weltbekannten Dolomiten wie Rosengarten, Latemar, Schlern, Sella, Langkofel, Geisler oder den Fanes und erfahren Sie in der Bletterbachschlucht mehr über ihre Formation und Geschichte. Die Dolomiten werden auch die bleichen Berge genannt, weil sie heller als die übrigen Berge der Alpen sind!

Dolomiten… Unesco Weltnaturerbe
Seit Juni 2009 zählen die Dolomiten zum Unesco Weltnaturerbe. Unter Schutz stehen damit die Drei Zinnen, der Schlern, die Seiser Alm und der Rosengarten, Fanes-Sennes-Prags, die Bletterbachschlucht und die Geisler. Die Begründung der Unesco: "'einzigartige monumentale Schönheit" der Dolomiten. Die Dolomiten sind einzigartig in ihrem Aussehen, einmalig in ihrer Geologie. Sie sind Traumlandschaften für Naturliebhaber und Alpinisten und Lebensraum für viele Wildtiere und seltene Pflanzen.
Dolomiten… das Zuhause der Ladiner
Abgeschirmt nach Außen, konnte sich in den Tälern der Dolomiten der Volksstamm der Ladiner bis heute erhalten. Die Sprache ist eine Vermischung aus Rätoromanischem und Volkslatein und wird heute noch gesprochen. Die Ladiner bewohnen vor allem die vier von der Sella ausgehenden Täler Gröden, Fassa, Buchenstein und Gadertal.
Die Entstehung der Dolomiten
Die Dolomiten sind ein Teil der Ostalpen und zeichnen sich durch das besondere, helle Dolomit-Gestein aus. Durch das Aufeinanderprallen der adriatischen und der eurasischen Platte wurde der gesamte Alpenraum in die Höhe geschoben, wodurch auch die Dolomiten zum Gebirge wurden. Interessant ist die unterschiedliche Ausprägung der Felsformationen: Schlern- und Sella-Massiv weisen die Form von Tafelbergen auf, zwischen denen sich ausgedehnte Hochflächen wie die Seiser Alm erstrecken. Im Kontrast dazu stehen die stark zerklüfteten Massive wie etwa die Drei Zinnen und der Rosengarten. Grund hierfür sind Gesteins-Partien, die vulkanischen Ursprungs sind. Diese verwittern leichter und lassen Zerklüftungen und abgerundete Ebenen entstehen.
Sagenwelt: König Laurin und sein Reich
König Laurin ist der sagenhafte Zwergenkönig des Rosengartens, der im Kampf Dietrich von Bern unterliegt. Die Geschichte wurde als volkstümliche alpenländische Sage überliefert. Nach der Sage lag im „Gartl“, einer Einbuchtung im Gestein, der wunderschöne Rosengarten des Zwergenkönigs. Als der König an der Etsch seine schöne Tochter Similde vermählen wollte, wurden alle Adeligen der Umgebung zu einer Maifahrt eingeladen, nur König Laurin nicht. Dieser beschloss daraufhin, mit Hilfe seiner Tarnkappe, als unsichtbarer Gast teilzunehmen. Als er Similde sah, verliebte er sich sofort in sie, setzte sie auf sein Pferd und sprang mit ihr davon. Sofort zogen die Recken aus, geführt von Dietrich von Bern und seinem Waffenmeister Hildebrand, um Similde zurückzuholen und standen kurz darauf vor dem Rosengarten.
König Laurin band sich einen Wundergürtel um, der ihm die Kraft von zwölf Männern verlieh und stellte sich dem Kampf. Als er sah, dass er trotz allem verlor, zog er sich die Tarnkappe über und sprang, unsichtbar wie er nun zu sein glaubte, im Rosengarten hin und her. Die Ritter aber erkannten an den Bewegungen der Rosen, wo der Zwergenkönig sich verbarg. Sie packten ihn, zerstörten den Zaubergürtel und führten ihn in Gefangenschaft. Laurin aber drehte sich um und belegte den Rosengarten, der ihn verraten hatte, mit einem Fluch: Weder bei Tag noch bei Nacht sollte ihn jemals mehr ein Menschenauge sehen. Laurin hat aber die Dämmerung vergessen und so kommt es, dass der Rosengarten beim Sonnenauf- und -untergang blüht.
Die Dolomiten erleben
Erkunden Sie die bizarre Bergwelt mit dem Fahrrad, beim Nordic Walking oder bei den zahlreichen Wanderungen!